Ob chinesisch, vietnamesisch, japanisch, thailändisch oder koreanisch – die asiatische Küche ist abwechslungsreich und wird auch hierzulande immer beliebter. Auch einige Gastro-Franchise-Systeme setzen auf Kulinarisches aus Fernost. Franchise-Blog.de stellt Ihnen heute zehn davon vor.

Franchise-System Coa – preiswert-leckeres Essen, schickes Ambiente

Unter dem Titel „Asian Feelgood Food“ bietet die Restaurant-Kette Coa Speisen Ostasiens in einem „puristischen Ambiente“. Auf der Speisekarte stehen z. B. Dim Sum, Suppen, Wok-Gerichte, Currys und Fingerfood. Das Unternehmen wurde 2004 gegründet und zeigt inzwischen an acht Standorten Präsenz. Die nächste Eröffnung soll es Ende November in Bremen geben, der zehnte Standort ist für Januar 2011 in der Hamburger Hafencity geplant. Zudem hat Coa kürzlich ein Pilotprojekt in Kooperation mit Eurest-Betriebsrestaurants gestartet. Weitere Infos

Cha-Chá – Thailändisch gut

Einem Bericht der Allgemeinen Hotel- und Gaststättenzeitung (AHGZ) zufolge hat die Malleus Capital GmbH die deutschen Cha-Chá-Restaurants nach der Insolvenz des ehemaligen Betreibers, der Life Food Systems AG, in diesem Jahr übernommen. Aktuell gibt es fünf Cha-Chá-Restaurants in Deutschland und zwei in der Schweiz. Im kommenden Jahr will Cha-Chá weitere Standorte eröffnen – auch im Franchising. Bei seinem kulinarischen Angebot orientiert sich das 2004 gegründete Unternehmen an thailändischen Garküchen und verwendet viel frisches Gemüse und Obst sowie Gewürze wie Chili, Zitronengras,Kardamom, Koriander oder Ingwer. Mehr

MoschMosch – Nudelgerichte aus Japan

Restaurants der Franchise-Kette MoschMosch gibt es zehnmal in Deutschland. Franchise-Partner des Unternehmens betreiben eine Mischung aus Restaurant, Speise-Bar und Take-Away. Grundlage der Nudelbar-Gerichte sind die japanischen Weizennudeln namens „Ramen“. Der Unternehmensname ist von der japanischen Grußformel „Moschimoschi” abgeleitet. Mehr unter www.moschmosch.com.

Mongo’s – Mongolisches Barbecue

Neun Restaurants betreibt die Gastro-Kette Mongo’s inzwischen. Für seine Speisen im Stil eines „Mongolian Barbecue“ verwendet Mongo’s asiatisches und europäisches Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte, die schonend gegart werden. Bei den Kunden ist dabei Kreativität gefragt: Sie können aus neun Marinaden wählen und die Zutaten für ihr Mongolian BBQ vor der Zubereitung selbst zusammenstellen. www.mongos.de

Franchise-Kette Kaimug – thailändische Küche

Rund zehn Kaimug-Restaurants gibt es heute in Deutschland, bei einigen Standorte handelt es sich um Betriebskantinen. Gegründet wurde das Franchise-Unternehmen 1996 von Bernd Ungewitter, der nach einem mehrjährigen Thailand-Aufenthalt „die echte und unverfälschte thailändische Küche“ nach Deutschland bringen wollte. Seit 2007 arbeitet Kaimug auch mit Franchise-Partnern zusammen. www.kaimug.de

Wagamama – Pan-Asiatisches nicht nur für Europa

Die Food-Kette Wagamama ist außer im Stammland Großbritannien u. a. auch in Belgien, Dänemark, Irland, in den Niederlanden, in der Türkei, Australien, den USA, in Griechenland und in der Schweiz aktiv. In Deutschland sucht man das System, das seit bald 20 Jahren auf pan-asiatische Nudelgerichte setzt, bislang vergeblich. Seine Restaurants im Vereinigten Königreich und in den USA betreibt Wagamama in Eigenregie, die anderen internationalen Standorte werden von Franchise-Partnern geführt. www.wagamama.com

Waku-Waku – frisch aus dem Wok

2008 eröffnete in Hamburg das erste und bislang einzige Waku-Waku-Restaurant. Das Konzept setzt auf frisch aus Bio-Zutaten in Woks zubereitete Thai-Currys, japanische Teriyakis und indische Tandooris. Aber auch Salate, Suppen, italienische Pasta und Specials wie Bio-Currywurst oder Kaiserschmarrn finden sich auf der Speisekarte. Im Gründungsjahr hatte das Unternehmen angekündigt, bis 2013 auf 50 Standorte wachsen zu wollen. Zu den Machern von Waku-Waku gehört auch Pascal Le Pellec, der früher Geschäftsführer Deutschland und Senior Vice President Europe bei Burger King war.

Franchise-Konzept Sushi Factory

Die Sushi Factory – der Name ist Programm – gibt es seit 1998. Heute zeigt das Unternehmen an 13 Standorten Präsenz. Neue Franchise-Lizenzen werden nur für Standorte in 100 Kilometer Umkreis eines der Produktionszentren Hamburg, Bremen, Düsseldorf und Oldenburg vergeben. Einzelne Restaurants bieten auch einen Lieferservice oder Kochkurse. Mehr unter www.sushi-factory.com.

Ichiban Sushi Chami

In Osnabrück und Bielefeld gibt es Restaurants von Ichiban Sushi Chami. Das Franchise-System setzt nach eigenen Angaben auf zwei Standbeine: Auf Sushi-Bars mit asiatisch-modernem Ambiente, die ihre Speisen zum Mitnehmen und zum Verzehr vor Ort anbieten, und einen Sushi-Lieferservice, mit dem ein breiteres Kundenspektrum erreicht werden soll. Mehr unter www.ichiban-sushi-chami.de.

Koryo Korean Barbeque – Internationale Franchise-Expansion geplant

Auf schmackhafte koreanische Grillgerichte setzt die aus Kanada stammende Restaruant-Kette Koryo. Rund 25-mal gibt es Koryo in Kanada, in den kommenden fünf Jahren strebt das Unternehmen die internationale Expansion mittels Franchising an. In Deutschland ist die koreanische Küche bislang eher wenig bekannt. Mehr unter www.koryofranchise.com.

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