Über rein kommerzielle Coffee-Shop-Franchise-Systeme haben wir bereits informiert. Heute stellt Ihnen Franchise-Blog.de ein einzigartiges Coffee-Shop-System vor, das sich dem Social Franchising zurechnen lässt: Denn Samocca Cafés bieten nicht nur besten Kaffeegenuß, sondern schaffen auch neue Arbeitsbereiche für Menschen mit Handicaps.

Bereits im Jahr 2003 wurde das erste Samocca inkl. Rösterei als Projekt des Samariterstifts Neresheim, einer Einrichtung für alte, behinderte und psychisch kranke Menschen, eröffnet. Ziel war es, Menschen mit Behinderung die berufliche Rehabilitation und Integration zu ermöglichen. Unter dem Motto „Fordern und fördern” sind die Mitarbeiter mit Handicap bei Samocca im gesamten Cafebereich weitestgehend selbstständig tätig.

Zehn Franchise-Verträge

Das Konzept kam so gut an, dass laut Jahresbericht 2010 der Samariter Stifung bereits zehn Franchise-Verträge für andere Standorte geschlossen wurden. Bereits im März 2011 so ein weiterer Samocca-Standort in Schwäbisch Hall eröffnen. Auch in Uelzen ist ein neues Samocca-Café geplant. Franchise-Nehmer von Samocca sind in der Regel soziale Einrichtungen oder Institutionen.

Qualität und Soziales sind kein Widerspruch

Samocca braucht dabei den Vergleich mit rein kommerziellen Coffee-Shop-Systemen nicht zu scheuen. Denn sowohl das Ambiente als auch die Kaffeequalität überzeugen. So wurde die Samocca-Rösterei 2006 vom Feinschmecker-Magazin mit einer Empfehlung und den Worten „Eine der besten Röstereien in Deutschland“ geehrt. 2007 errang Samocca einen ersten Platz bei der 2. Deutscher Röstmeisterschaft.

Informationen über Samocca stehen unter www.samocca.de bereit. Einen anschaulicher TV-Beitrag steht unter www.kirchenfernsehen.de bereit.