Rund ein Drittel der etwa 60.000 Franchise-Nehmer in Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV) Frauen. Und der Anteil steigt weiter. Doch Frauen führen nicht nur als Franchise-Partnerinnen erfolgreich ihren Betrieb. Franchise-Blog.de stellt Ihnen heute fünf Franchise-Systeme vor, die von Frauen gegründet wurden und auch bei ihren Franchise-Nehmern besonders stark auf Frauen setzen.

Modemobil

Das Franchise-Unternehmen Modemobil verkauft Seniorenmode direkt vor Ort – in Tagestreffs, Wohnheimen oder anderen Einrichtungen. Gegründet wurde Modemobil im Jahr 2003 von Beate Winklewsky. Heute hat die Geschäftsfrau bereits 15 Franchise-Partner unter Vertrag, die meisten davon sind Frauen. Für Ihre unternehmerischen Leistungen wurde Winklewsky u. a. mit Wuppertaler Wirtschaftspreis ausgezeichnet. Weitere Infos

Lingua World

Ein wahren Shootingstar des Franchise-Wirtschaft ist Nelly Kostadinova, die ihr Unternehmen Lingua World 2006 zum Franchise-System ausbaute. Heute ist Lingua World nach eigenen Angaben mit vierzehn Büros in Deutschland und einer Niederlassung in Wien einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Sprachdienstleister in Deutschland. Viele Ligua World Übersetzungs- und Dolmetscherbüros werden von Franchise-Partnerinnen geführt. Weiter Infos

Agentur Traumhochzeit

Im Jahr 2005 gründete Daniela Jost die Agentur Traumhochzeit als nebenerwerbliches Geschäft während ihrer Elternzeit. Doch schnell wurde die Agentur für Hochzeitplanung zum Erfolgsmodell. 2008 ging das Unternehmen dann als Franchise-System an den Start. Inzwischen gibt es die Agentur Traumhochzeit an bundesweit über 20 Standorten. Bislang werden alle Franchise-Standorte von Frauen geführt. Weiter Infos

Amiguitos

Auf Spanisch- und Italienischkurse für Kinder hat sich das 2004 gegründete Unternehmen Amiguitos spezialisiert. Ein zentrales Anliegen der Gründerin Claudia von Holten: Die Kurse sollen nicht nur helfen, die Sprache zu erlernen, sondern auch interkulturelle Erfahrungen ermöglichen. Seit 2007 vergibt Amiguitos auch Franchise-Lizenzen. Mit 26 Partnerinnen arbeitet das Franchise-Unternehmen heute zusammen. Weiter Infos

EMA-Mitmachlabore

EMA steht für „Experimentieren mit Albert“. Albert nimmt namentlich Bezug auf Albert Einstein und ist ein neugieriger kleiner Maulwurf, das Maskottchen des Unternehmens. Gegründet wurde EMA im Jahr 2004 von der Diplom-Chemikerin und Lehrerin Petra Wolthaus, die Kindern mit anschaulichen Versuchen den Zugang zu Naturwissenschaften erleichtern wollte. Seit 2006 vergibt EMA auch Franchise-Lizenzen. Aktuell gibt EMA-Mitmachlabore an elf Standorten in Deutschland. Auch bei EMA sind die meisten Franchise-Partner Frauen. Weiter Infos

Sie kennen weitere, von Frauen geführte Franchise-Systeme, die vor allem mit Partnerinnen zusammenarbeiten? Informieren Sie unsere Leser mir Ihrem Kommentar.