Neben etwa 7.000 in Eigenregie geführten Coffee-Shops betreibt Starbucks rund 4.000 weitere Standorte in den USA mittels Franchising. Hinzu kommen an die 4.500 Kaffeehäuser in 43 Ländern weltweit. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Schließung von 600 Stores verkündet. Jetzt sollen weitere 300 Standorte dicht gemacht werden.

Einer Pressemitteilung des Unternehmens zufolge handelt es sich dabei um 300 Betriebe, die nicht genügend Gewinn abwerfen. Zudem sollen bis zu 6.000 Arbeitsplätze verloren gehen, bis zu 350 davon in der Firmenzentrale in Seattle, USA. Auch die Zahl der Neueröffnungen im Jahr 2009 wurde nach unten korrigiert. So sollen in den USA 140 statt 200 Coffee-Shops an den Start gehen, international 170 statt 270. Nach Einschätzung des Unternehmens sind die Einschnitte weniger auf zunehmende Konkurrenz und Markenprobleme zurückzuführen als vielmehr ein Resultat der Wirtschaftskrise und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung. Investoren fürchten jedoch, die Marke Starbucks könnte erheblichen Schaden nehmen. Dies könne dazu führen, dass Starbucks Wettbewerbern wie Dunkin‘ Donuts und McDonald’s zum Opfer fällt.

Auf dem deutschen Markt ist Starbucks seit 2002 vertreten. Heute gibt es rund 140 Coffee-Shops in etwa 30 Städten, die allesamt von der Starbucks Coffee Deutschland GmbH betrieben werden. Anders als viele andere Coffee-Shop-Systeme arbeitet Starbucks in Deutschland nicht mit Franchise-Partnern zusammen.