Franchise-Chancen im Bereich Senioren-ServicesDass Dienstleistungen für Senioren alleine aufgrund der demografischen Entwicklung in Deutschland einen Zukunftsmarkt darstellen, ist hinlänglich bekannt. Mit einer aktuellen GfK-Studie zur Situation von pflegebedürftigen Senioren und deren Angehörigen, die vom Franchise-Unternehmen Home Instead Seniorenbetreuung beauftragt wurde, wird der große und zudem steigende Bedarf an Senioren-Services untermauert. Franchise-Blog.de stellt Ihnen heute die wichtigsten Studienergebnisse vor.

Der GfK-Studie zufolge ist es für über 90 Prozent der Senioren wichtig, auch bei Hilfs- und Pflegebedarf zuhause bleiben zu können. Auch deren Angehörige teilen dieses Anliegen. Aktuell lebt dennoch nur jeder siebte Senior mit Angehörigen zusammen. 50 Prozent der Angehörigen leben weniger als 15 Kilometer von den Senioren entfernt. Immer mehr Senioren suchen nach privaten Betreuungsdiensten. Die mit der ambulanten Pflege von Senioren befassten Wohlfahrtsverbände spielen dabei laut Franchise-Unternehmen Home Instead kaum eine Rolle.

Viele Senioren können sich private Betreuung leisten

Die Studie zeigt auch, dass sich viele Senioren private Pflege- und Hilfsdienst durchaus leisten können: Knapp 90 Prozent der Senioren haben ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von über 1.500 Euro, bei einem Drittel liegt das Einkommen sogar über 3.000 Euro. Nur etwa ein Drittel der Senioren hat ein geschätztes Vermögen von weniger als 15.000 Euro. Rund zehn Prozent verfügen über ein Vermögen von mehr als 100.000 Euro. Auch für Franchise-Gründer potenziell also ein lukrativer Markt.

Auch Angehörige wünschen sich Entlastung

Etwas weniger als 80 Prozent der Senioren, die aktuell Dienstleistungen beanspruchen, sind über 70, etwa die Hälfte ist über 80 Jahre alt. Häufig leben die betreuten Senioren alleine im eigenen Haus bzw. in der eigenen Wohnung, was auf einen hohen Bedarf auch an haushaltsnahen Services schließen lässt. Die meisten Angehörigen, die sich verantwortlich fühlen, sind Söhne und Töchter bzw. Schwiegersöhne und -Töchter, unter 60 und Vollzeit berufstätig. Der Wunsch vieler Angehöriger nach Entlastung dürfte folglich groß sein.

19 Euro pro Stunde im Durchschnitt

Obwohl den meisten der im Rahmen der Studie Befragten eine breite Palette an Betreuungsleistungen für Senioren bekannt ist, werden diese nur zum Teil genutzt. Besonderes Interesse besteht der Studie zufolge an einem Lieferservice fur Medikamente, einem Anruf-Service zur Kontrolle der gesundheitlichen Verfassung und an Senioren-Freizeitangeboten wie Ausflüge, Spiele und kulturelle Veranstaltungen. Finanziert werden die Leistungen vor allem privat und/oder durch eine Kranken-/Pflegekasse. Dabei werden durchschnittlich 19 Euro pro Stunde bezahlt. Ein Stundensatz, der auch für Franchise-Nehmer interessante Perspektiven bieten sollte.

Im nächsten Blog-Artikel finden Sie fünf Franchise-Systeme, die auf Senioren Pflege- und Hilfs-Services setzen.