Für Existenzgründer, die aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit starten, bietet die KfW Mittelstandsbank ab dem 1. Oktober 2008 einen besonders hohen Zuschuss für Beratungskosten. Der Zuschuss kann bis zu 3.600 Euro betragen und steht auch Franchise-Gründern zu.

Die KfW übernimmt bei bislang arbeitslosen Existenzgründern 90 Prozent der Beratungskosten, pro Tag können maximal 800 Euro berechnet werden. Bedingung für die Zahlung des Zuschusses ist u. a., dass die Beratungsleistung in den ersten zwölf Monaten der Gründung erfolgt.

(Franchise-)Gründer, die sich nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig machen, werden mit bis zu 75 Prozent bezuschusst. Der Zuschuss kann ab dem 1.10.2008 bei den zuständigen Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer oder Wirtschaftsfördereinrichtung, die als KfW-Regionalpartner benannt worden sind, beantragt werden.

Die KfW Mittelstandsbank bietet auch Kredite für Franchise-Gründer. Zudem gibt es zahlreiche Franchise-Systeme, die von der KfW als prinzipiell förderfähig eingestuft werden. Dennoch wird die Förderung jeder einzelnen Franchise-Gründung gesondert vonder KfW geprüft. Eine Übersicht von prinzipiell KfW-förderfähigen Franchise-Systemen bietet z. B. das Franchiseportal.de.

Mehr Infos zu den Existenzgründerangeboten der KfW stehen unter www.gruender-coaching-deutschland.de und unter www.kfw-mittelstandsbank.de bereit.