Das US-amerikanische Magazin Entrepreneur veröffentlicht jedes Jahr Rankings von Franchise-Unternehmen. Einbezogen werden Franchise-Systeme mit mehr als zehn Niederlassungen und mindestens einer Filiale in den USA. Das 500 Systeme umfassende Hauptranking wird auch in diesem Jahr wieder von der Sandwich-Kette Subway angeführt.

Auf Platz 2 findet sich, ebenfalls wie im Vorjahr, McDonalds. Auf Platz vorgerückt ist die Convenience-Store-Kette 7-Eleven, die an über 6.800 Standorten in den USA und Kanada und mit mehr als 36.000 Geschäften weltweit Präsenz zeigt. In Europa ist das Unternehmen in skandinavischen Ländern aktiv. Für Deutschland war 2004 der Markteintritt angekündigt worden, allerdings finden sich im Netz bis heute keine Informationen über 7-Eleven-Stores in Deutschland.

Unter den Top 100 finden sich zahlreiche Franchise-Systeme, die auch in Deutschland Lizenzen vergeben. So zum Beispiel die Coffee-Shop-Kette Dunkin‘ Donuts (Platz 7), das Mathematik-Nachhilfeinstitut Kumon (Platz 12), die Pizza-Kette Pizza Hut (Platz 15), der Paket- und Business-Dienstleister Mail Boxes Etc. (MBE), das Profiwerkzeug-System Snap-on Tools (Platz 33), der Senioren-Dienstleister Home Instead Senior Care (Platz 64), die Schilderwerkstatt Sign-A-Rama (Platz 66) und das Immobilienmakler-System RE/MAX (Platz 84). Die Eiscreme-Kette Cold Stone Creamery, Platz 35, plant aktuell den Markteintritt in Deutschland.

Wie fast alle Toplisten sollten Existenzgründer auch das Ranking des Entrepreneur Magazins mit Vorsicht genießen. Nicht nur, weil mit Subway ein in Deutschland umstrittenes Franchise-System die Liste anführt. Auch weil das Magazin nur Kriterien wie finanzielle Stärke und Stabilität, Wachstumsrate, Startkosten, Prozentsatz der Franchise-Ausstiege und die Möglichkeit der Finanzierung durch den Franchise-Geber bewertet. Nicht berücksichtigt werden jedoch Faktoren wie die Franchise-Nehmer-Zufriedenheit oder der Management-Stil. Die aktuelle Rangliste und weitere thematische Rankings stehen www.entrepreneur.com bereit.