Social-Franchising in Afrika: Solar-Projekt KaitoDie KAÏTO Projekt GmbH ist Spezialist für nachhaltige Investitionen in Westafrika. Die Leistungen des Unternehmens umfassen Projektentwicklung, Investitionsberatung und -begleitung, CSR-Marketing sowie Workshops und Vorträge. Mit der Tochtergesellschaft, der KAÏTO Energie AG, investiert das Unternehmen selbst in die Elektrifizierung ländlicher Gebiete. Dabei spielt auch ein Franchise-Modell eine wichtige Rolle.

Autarke Lösungen

Etwa 80 Prozent der Menschen im ländlichen Afrika haben keinen Strom: „Wo auch immer Sie in Afrika Ihr Projekt starten möchten, werden Sie zunächst zwei Herausforderungen lösen müssen: die Logistik und die Energieversorgung“, heißt es auf der KAÏTO-Website. Daher hat sich das Unternehmen auf autarke Lösungen zur Stromversorgung in Afrika spezialisiert und setzt dabei u. a. auf Solarstrom.

Franchise-Modell für Solar-Kioske

Im Senegal baut KAÏTO zurzeit eine Kette von dörflichen Energie-Kiosken mit zentralen Photovoltaikanlagen und Ladestation auf. Hier können die Dorfbewohner ihre Lampen, Handys und Batterien gegen Gebühr aufladen. Wächst der Energiebedarf, werden zum Beispiel Pflanzenöl- oder Windkraftanlage angegliedert. Betrieben werden die Kioske in einem Franchise-Modell. Bewerben kann sich jeder. Den Zuschlag erhält, wer bereit ist, an einer Schulung für Kioskbetreiber teilzunehmen, die Anlage unter dem Label „Kaïto“ zu betreiben und sich verpflichtet, alle Leistungen ordnungsgemäß abzurechnen.

Der Flächenbedarf für den Solargenerator beträgt fünf bis 20 Quadratmeter, erzeugt werden zwischen 600 W und 1800 W. Darüber hinaus bietet KAÏTO weitere Energielösungen wie den Kaito-Batteriekoffer, mit dem sich zum Beispiel eine Hütte beleuchten lässt. Die Verdienstmöglichkeiten für die Kioskbetreiber liegen bei etwa 50 € pro Monat.

Weitere Informationen über das Social-Franchise-Projekt auf der KAÏTO-Website.