In Deutschland werden über 23 Millionen Haustiere gehalten, Zierfische und Terrarientiere nicht mitgerechnet. Der Umsatz für Haustiernahrung und Tierbedarfsartikel stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich und belief sich im Jahr 2007 auf 3,33 Milliarden Euro. In Europa wird nur in Frankreich und Großbritannien mehr für Haustiere ausgegeben. Für die Zukunft wird weiteres Wachstum prognostiziert. Heute erfahren Sie, welche Franchise-Systeme hier Chancen für Existenzgründer bieten.

Eines der führenden Unternehmen dieser Branche ist der Franchise-Riese Fressnapf, der bereits mit etwa 720 Märkten in Deutschland und rund 270 Fachmärkten in elf weiteren europäischen Ländern vertreten ist. Vergangenes Jahr hat der Fachdiscounter erstmals mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Auch das Franchise-System „Das Futterhaus“ (rund 200 Standorte) und die u. a. auf Lebendtier-Angebote spezialisierte Franchise-Kette „Zoo & Co.“ (etwa 150 Märkte) zählen zu den großen der Branche. Zudem sind die Franchise-Systeme „Kiebitzmarkt“, „HTZ Heimtierzentrum“, „Tierfutterkiste“ und „Petnatur“ sind in den Bereichen Tierfutter und Tierbedarf aktiv. Franchise-Unternehmen wie „Tackenberg“, „Veritas“ oder „Husse“ bieten Tiernahrung im Heimlieferservice an.

Doch außer Produkten bieten verschiedene Franchise-Systeme auch Dienstleistungen rund ums Haustier. So umfasst z. B. das Leistungsspektrum der Serviceagenturen von ASL oder „Die Haushaltswichtel“ auch Tierbetreuungsangebote. Aber es geht auch noch spezieller: So können sich Existenzgründer mit „Aussie Pet Mobile“ mit ihrem eigenen mobilen Hundesalons selbstständig machen. „Anubis“ macht aus Existenzgründern gar Experten für Tierbestattungen.

Wer also gerne mit Haustieren zu tun hat und über einen Start in die Selbstständigkeit nachdenkt, sollte in jedem Fall auch prüfen, ob nicht interessante Franchise-Angebote existieren.